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Coronavirus – Panikmache oder Ernstfall?

von / Samstag, 07 März 2020 / Veröffentlicht inAlle Beiträge, Alltag, Gesundheit

Der Coronavirus ist in aller Munde – wir haben hier für Euch wichtigste Infos zusammengestellt, damit Ihr Euch ein realistisches Bild machen könnt und vorbereitet seid.

Alle Zahlen, Daten, Fakten zum Coronavirus

findet Ihr in jeweils aktualisierter Form und in aller Ausführlichkeit beim Robert-Koch-Institut: Risikobewertungen, Fallzahlen, Infektionsschutzmaßnahmen u.v.m.

Robert-Koch Info-Portal: Coronavirus

Ist das Coronavirus eine erste Sache oder nicht?

In den meisten Fällen handelt es sich um eine harmlose virale Erkrankung mit leichten Verlaufsformen. Das Risiko für einen schweren Verlauf steigt mit dem Alter (ab ca. 65 Jahren) und/ oder mit bestehenden Vorerkrankungen (z.B. Diabetes, Lungen-, Herz-Kreislauf-Krankheiten, nach einer Chemo-Therapie). Eine schwere Verlaufsform zeigt sich vor allem in Form von ernsten Atemwegserkrankungen.

Das Virus sollte ernst genommen werden, es besteht jedoch kein Grund zur Panik!

Wie soll man sich im Verdachtsfall verhalten?

Wer grippeähnliche Symptome feststellt und in einem Risikogebiet war (oder Kontakt mit Menschen hatte, die in Risikogebieten waren) sollte nicht sofort zum Arzt gehen sondern zunächst telefonischen Kontakt aufnehmen mit dem eigenen Hausarzt oder dem bundesweiten kassenärztlichen Bereitschaftsdienst – Tel. 116117 (www.116117.de). Dort wird dann über das weitere Vorgehen entschieden.

Die Notaufnahme einer Klinik ist nicht die erste Adresse – es sei denn, es liegen ernste, lebensbedrohliche Symptome vor (Atemnot, hohes Fieber u.a.). Notrufnummer: 112

Weshalb werden denn so viele Veranstaltungen abgesagt und andere drastische Maßnahmen vorgenommen?

Der Grund dafür ist Vorsorge: Steigt die Anzahl der Infektionen, dann steigt (neben den meisten leichten Verlaufsformen) auch die Anzahl der schweren Verlaufsformen. Das könnte dann in der Gesamtheit zu einer logistischen Überforderung des Gesundheitssystems führen, zumal aktuell ja auch noch die Grippewelle medizinische Ressourcen bindet.

Wie kann ich mich im Alltag schützen?

  • Regel Nr. 1: häufiges und ausführliches Händewaschen (gründlich mit Seife, 20-30 Sekunden lang)
  • Handtücher häufig(er) wechseln
  • „Nies-Ettikette“ beachten: immer in die Ellbeuge niesen, nicht in die Hände
  • Abstand halten zu Menschen mit Erkältungssymptomen (keine Umarmungen oder Händeschütteln)
  • Großveranstaltungen soweit wie möglich meiden (zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer)
  • Infektionsmittel und Schutzkleidung (Atemmasken) gehören in die Arztpraxis und in die Klinik – zu Hause bzw. für den Alltag helfen sie relativ wenig.

Fazit

Beim Coronavirus sollten wir achtsam sein und die Folgen ernst nehmen, ohne dabei in Panik zu verfallen. Wenn wir auf eine gute Prävention und Hygiene im Alltag achten und für ein grundlegend starkes Immunsystem sorgen, reduzieren wir die Gefahr einer Infektion deutlich! Mit allen Vorsorgemaßnahmen tragen wir nicht nur zum eigenen Schutz bei sondern auch zum Schutz anderer und zu einem insgesamt funktionierenden Gesundheitssystem. Macht alle mit!

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