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Nitrosativer Stress – Was Du dazu wissen solltest
Nitrosativer Stress – Was Du dazu wissen solltest

Bei Stress denken wir in erster Linie an volle Terminkalender, Verspannungen, einen „nervösen“ Darm, schlechten Schlaf, Müdigkeit und andere typische Anzeichen von Überlastung. So wie wir im Alltag bewusst Stress wahrnehmen, erlebt unser Organismus Stress auf Zellebene. Die Begriffe Nitrosativer Stress oder kurz Nitrostress, werden in diesem Zusammenhang oft genannt. Wir erklären, was Nitro-Stress ist, zu welchen Erkrankungen er führen und was man dagegen tun kann.

Was ist Nitrosativer Stress?

Grundsätzlich ist Stickstoffmonoxid (NO) ein wichtiger körpereigener Stoff, den der Körper für reibungsloses Funktionieren braucht. So spielt NO eine wichtige physiologische Rolle als Botenstoff im Nervensystem, es hat einen Einfluss auf den kontrollierten Ablauf von Entzündungsprozessen, es unterstützt unser Immunsystem in der Abwehr gegen Bakterien und Viren. Schließlich trägt NO dazu bei, dass sich die Weite der Blutgefäße reguliert. Konkret trägt es zusammen mit dem Hormon Prostazyklin dazu bei, dass sich die glatten Muskelzellen, die entscheidend für die Gefäßweite sind, entspannen. Dadurch wiederum wird ein übermässig erhöhter Blutdruck gesenkt.

Ein zuviel an NO ist jedoch kontraproduktiv, es ist zellschädigend und entzündungsfördernd. Wenn sich jedoch NO-Moleküle in reaktive NO-Radikale verwandeln, produzieren diese im Körper hochgiftige Substanzen. Diese schädigen unsere Zellen, unsere DNA (Erbsubstanz) und unsere Mitochondrien. Die Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen, welche die Energie für alle unsere Körperabläufe produzieren. Darüber hinaus beeinflussen NO-Radikale die Chemie der Zellen. Sie verändern also den Zellstoffwechsel und behindern damit die Zellfunktionen. Wenn es den Zellen an Energie mangelt und sie daher nur fehlerhaft funktionieren, dann können sie ihre spezifischen Aufgaben nicht mehr erfüllen.

Mögliche Folgen von Zellstörungen durch Nitrostress

  • Eine gestörte Zelle kann nicht mehr ausreichend körpereigene Antioxidantien, zum Beispiel Glutathion produzieren und daher nicht mehr so gut entgiften. Im Körper verbleiben also zu viele Gifte und Abfallprodukte, die nicht mehr ausreichend entsorgt werden und den Organismus belasten.
  • Zellen, in denen Hormone hergestellt werden, können ihrer Aufgabe nicht mehr so gut nachkommen, weshalb sich die Hormonbalance im Körper verändern kann. Es kann zu Hormonstörungen kommen.
  • In manchen Zellen können allenfalls unzureichend Botenstoffe wie Serotonin oder Dopamin produziert werden. Beim Mangel dieser beiden Stoffe kommt es dann zu Antriebsstörungen bis hin zur klassischen Depression.
  • Bildet eine Zelle nicht genügend Melatonin, gibt es Probleme beim Ein- oder Durchschlafen. Die Schlafqualität wird beeinträchtigt.

Diese Beispiele zeigen, wie weitreichend die Folgen von Nitrostress für uns sein können. Die gute Nachricht lautet: Nitrostress lässt sich auch aktiv wieder abbauen. In der Folge verschwinden die meisten Symptome dann auch wieder. Besonders empfindlich auf Nitrostress reagieren die Mitochondrien, also der Ort der Energieproduktion. Besteht die Belastung durch NO-Radikalen über Jahre hinweg, können diese sogar irreversibel geschädigt werden. Schäden in der mitochondrialen DNA können sogar von der Mutter an ihre Kinder weitervererbt werden. Daher sollte man unbedingt frühzeitig aktiv werden.

Kann man Nitrostress nachweisen?

Ja, das kann man. Über einen einfachen und kostengünstigen Urintests kann man die nitrosative Belastung im Körper problemlos nachweisen. Es gibt sogar Testkits für die Eigenanwendung zu Hause. Bei dem Urintest werden normalerweise drei veschiedene Werte überprüft:

  1. Citrullin entsteht bei der Bildung von Nitrostress.
  2. Methylmalonsäure kann einen Vitamin-B12-Mangel in den Zellen anzeigen und gilt so als Indikator für Nitrostress.
  3. Nitrophenylessigsäure entsteht als Folgeprodukt von Nitrostress.

Nitrosativer Stress macht krank

Ein diffuses Symptom wie Energiemangel kann auf Nitrostress hinweisen.
Ein diffuses Symptom wie Energiemangel kann auf Nitrostress hinweisen.

Die häufigsten Symptome für Nitrosativen Stress sind Energiemangel, Schmerzen, depressive Verstimmungen/Depressionen, Schlafprobleme, Verdauungsbeschwerden und andere.

Auch wenn die Rolle von Nitrostress an bestimmten Krankheitsbildern wissenschaftlich noch nicht vollends geklärt ist, konnte bei diesen und anderen Erkrankungen inzwischen erhöhte nitrosative Werte nachgewiesen werden:

  • Chronisches Erschöpfungs-Syndrom (CFS)
  • Reizdarm
  • Fibromyalgie (chronische Schmerzerkrankung)
  • Multiple Sklerose
  • Rheumatoide Arthritis
  • Depressionen und Angsterkrankungen
  • Chronische Schlafstörungen

Wie entsteht Nitrosativer Stress?

Nitrostress entsteht, wenn der Körper mit der Produktion von zusätzlichen NO-Molekülen beginnt. Dies tut er in der Regel immer in Zeiten besonderer Belastung, sowohl körperlich als auch psychisch, bei viralen und bakteriellen Entzündungen, Schwermetall- und Chemikalienbelastungen, bestimmten Medikamenten wie beispielsweise cholesterin- und blutdrucksenkende Medikamente, aber auch bei Sauerstoffmangel, Schleudertrauma der Halswirbelsäule und Wirbelsäulenverletzungen.

Nach der vermehrten Bildung der NO-Moleküle entsteht nun oft ein Teufelskreis, denn das Stickstoffmonoxid (NO) reagiert mit dem Sauerstoffradikal Superoxid (OO) und bildet Peroxinitrit. Dies kurbelt nun wieder die Produktion von NO und OO an, die sich wieder zu Peroxinitrit zusammenschließen usw. Doch dieser Teufelskreis kann durchbrochen werden.

Den NO-Teufelskreis durchbrechen

Das Trio Ernährung, Enspannung und Mikronährstoffe stellt einen erfolgsversprechenden Ausweg aus der Teufelsspirale des Nitrostress dar.

Mit Ernährung, Entspannung, Mikronährstoffen kannst Du Nitrostress bekämpfen.
Bio-Gemüse bevorzugen, Geräuchertes & Gepöckeltes meiden

Bio-Gemüse ist besser als herkömmliches Gemüse. Denn in solchem aus konventionellem Anbau sind die in Düngemittel oft enthaltenen Stickstoffverbindungen angereichert, die im Körper zu NO-Radikalen umgebaut werden können. Geräucherte und pökelte Lebensmittel enthalten größere Mengen an Nitraten und Nitriten, die den NO-Kreislauf befeuern. Du solltest sie deshalb möglichst meiden.

Psychischen und physischen Stress reduzieren

Entspannung lautet das Schlüsselwort, denn psychische und physische Belastung regt die natürliche NO-Bildung an. Sorge für ausreichend moderate Bewegung an frischer Luft und mach eine Entspannungstechnik zu Deiner Alltags-Routine. Vielleicht gefällt Dir Yoga, Qigong, Meditation oder ein anderes Entspannungsverfahren?

Antioxidantien, Vitamine, Spurenelemente

Da bei der Entstehung von Peroxinitrit auch oxidative Radikale beteiligt sind, ist es wichtig, auch oxidativen Stress zu unterbinden. Hierfür sind hauptsächlich Antioxidantien wie Curcumin, Astaxanthin und die Vitamine C, E, A, D und die Vitamine der B-Gruppe hilfreich. Zudem solltest Du auf eine ausreichende Zufuhr von Zink, Selen, Kupfer und Magnesium achten.

Vitamin B12

Das Vitamin B12 stellt den natürlichen Gegenspieler von Nitrostress dar. Es regelt zum einen die normale NO-Produktion und hemmt und deaktiviert zum anderen überschüssiges Stickstoffmonoxid. Aus diesem Grund wird bei einer übermässigen Belastung mit Nitrostress extrem viel Vitamin B12 verbraucht, was oft zu einem Vitamin-B12-Mangel führt. Da bei Nitrostress-Belastung meist höhere Mengen als die empfohlene Tagesdosis an Vitamin B12 verbraucht werden, sollte man Vitamin B12 hochdosiert einnehmen (ab 1000 µg pro Tag).

Spermidin

Die Hauptaufgabe des körpereigenen Stoffes Spermidin ist es, den Selbstreinigungsprozess der Zellen anzuregen. Spermidin ist der Treibstoff für den körpereigenen Autophagie-Prozess, der die Zellen frisch und gesund hält. Autophagie ist eine Art Selbstreinigungsprogramm, das der Zelle bei der Entsorgung von schadhaften oder falsch gefalteten Eiweißen und Zellbestandteilen hilft und diese recycelt. Da Spermidin in Nahrungsmitteln nur in sehr geringen Mengen enthalten ist, empfiehlt sich hier eine Supplementierung mit einem hochwertigen Spermidin-Produkt. Mehr zu Spermidin findest Du in diesem Beitrag.

Vitamin B12, 500 µg
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Enthält neben Vitamin B12 auch Vitamin B6, Biotin und Folsäure. Zur Aufrechterhaltung und Unterstützung des Energiestoffwechsels, der Immun- und Zellteilungsfunktionen sowie einer normalen Bildung der roten Blutkörperchen.

Vitamin C matrix 500
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Vitamin C mit gleichmäßiger Freisetzung, verträglich für Magen und Nieren. Zur Unterstützung von Immun- und Nervensystem, Blutgefäßen, Knochen, Knorpel, Haut, Zähnen und Zahnfleisch.

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100% biologisches Spermidin aus Weizenkeim zur aktiven Unterstützung von Zellgesundheit und für potentes Anti-Aging.

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Flüssiges, optimal resorbierbares Vitamin D3 + K2 für gesunde Knochen (normale Knochenmatrixdichte) und zum Erhalt gesunder Arterien. Darüber hinaus ist Vitamin D3 wichtig für ein starkes Immunsystem.

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In der Naturheilpraxis equalance bietet Christa Beyrer regelmäßig QiGong Kurse an. Aktives und ganzheitliches Stressmanagement für jung und alt, Anfänger & Erfahrene.

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Therapieangebot: Mikronährstofftherapie, Immunstärkung, Schmerzbehandlung, Detox-Kuren, Better-Aging, Stressbewältigung u.a.

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